 Auf die Insel Cres gelangt man über zwei Routen: Route 1 führt über die Insel Krk (auf die gelangt man per Brücke), von der mit der Fähre übergesetzt wird. Diese Strecke ist bequem, weil gut ausgebaut und mit relativ wenig Steigungen. Nachteil: Sie ist eher langweilig. Bei Route 2 nimmt man die Fähre bei Brestova. Wer diese Strecke nie gefahren ist, hat in seinem Leben einfach was verpasst. Die Aussicht über die ganze Kvarner Bucht ist unbeschreiblich. Außerdem fährt man durch Opatja und andere Kurorte der Jahrhundertwende. Nachteil: extrem steil. Wir sind viele Kilometer hinter Rennradfahrer her gekrochen, weil wir nicht genug unter der Haube hatten, die zu überholen. Mein Tipp: hin über Krk, weil man einfach nur noch ankommen will, zurück über Brestova, um sich zum Abschluss noch mal die volle Ladung Landschaft zu geben. |  Ich will den weitaus größten unparzellierten Mittelteil des Platzes beschreiben, weil nur der uns interessiert hat. Der Platz ist in recht breiten Stufen angelegt und weitgehend dicht bewaldet. Je weiter man nach unten ans Wasser kommt, wird es immer enger, die Wagen immer kleiner und es dominieren Zelte. Durch die Terrassen ist es aber meist nicht möglich, dass einem Nachbarn auf die Pelle rücken und selbst im August, wenn es knacke voll ist, kommt nicht das Gefühlt von Platzangst auf - weil es schlicht nicht geht. |  Das Publikum bestand im Sommer weitgehend aus Familien mit Kindern, sehr viele aus Deutschland/Östereich und natürlich Italien. Das ist zwar nicht sehr cool, hat aber den riesengroßen Mehrwert, dass die eigenen Blagen, egal ob Kindergarten oder Pubertät, ziemlich sicher und auch schnell Anschluss finden. Das entspannt den elternlichen Urlaub ungemein. | |  Der Platz ist steil, wer weiter oben steht, muss mächtig steigen. Die Sache ist recht simpel. Viele Plätze sind - als Stellplatz eher ungeeignet. Weil nicht gerade und mit kräftigem Gefälle. Aber - von der Lage, dem Platz und der Aussicht ein absoluter Traum. Wohl dem, der das im wahrsten Sinne des Wortes ausgleichen kann. Ein wendiger Touring ist eines, eine Möglichkeit, den ins Blei zu legen, eine andere. Ich habe das mit den Stützen gemacht (ein Rad hing 15 cm in der Luft). Ist nicht gut, habe ich gelernt. Aber es gibt Hilfsmittel. Wer die dabei hat, ist klar im Vorteil. |  Wer unten steht, hat Blick aufs Wasser. Letztendlich sind es aber für alle auch nicht mehr als 500 Meter. Ein Grund für unserer Vorliebe für Kroatien. | | |  Die Sanitäranlagen sind teils älter, teils nagelneu, aber alle blitze sauber. Es wird buchstäblich rund um die Uhr gereinigt. Das Highlight für die Großen: Diese Aussicht beim Spülen. |  Das Highlight für die Kurzen: Toiletten und Duschen in passender Größe |  Die Platzverwaltung bietet den kostenlosen Service an, den Wagen auf seinen Traumplatz ziehen zu lassen, und vorallem wieder weg. Ich habe einen A6 scheitern sehen und nach dem ersten Versuch und durchdrehenden Rädern den Traktor geordert. |